Roy Lichtenstein war ein Künstler, dem schon zu Lebzeiten vergönnt war auf Ausstellungen seine Werke zu präsentieren. Hierunter befanden sich jede Menge Einzelausstellungen, aber auch Ausstellungen, auf denen nur einige der Werke Roy Lichtensteins ausgestellt wurden. Bemerkenswert ist, dass sich daran nichts geändert hat – auch nicht nach seinem Tod. Bis heute gibt es zahlreiche Ausstellungen, auf denen Werken von Roy Lichtenstein gezeigt werden. Durch seinen unverkennbaren Stil, der an Comics und Cartoons erinnert, kommen die Besucher daher auch aus allen Altersgruppen.
1949/1950 fand die erste Einzelausstellung statt für Roy Lichtenstein, und zwar in der Ten-Thirty-Gallery in Cleveland, anschließend in der Carlebach Gallery in New York City. Bis 1957 folgten dann noch drei weitere Ausstellungen in der John Heller Gallery in New York City.
Schleppender Beginn Lichtensteins Karriere
Auch wenn seine Kunst auf Interesse stieß – verkaufen konnte Lichtenstein anfänglich nur wenige seiner Werke. Dies war auch der Grund, warum er eine Lehrtätigkeit annahm und Assistenzprofessor für Kunst an der New State University, Oswego wurde. Ab 1962 war Lichtenstein dann in der Lage von seinen Bildern zu leben. In diesem Jahr stellte er nämlich erstmals auch auf den ersten wichtigen Ausstellungen für Pop-Art aus, und zwar bei The New Paintings of Common Objects im Pasadena Art Museum und der New Realists in der Sidney Janis Gallery, New York. 1972 gab es zwei Ausstellungen, und zwar im Herbert F. Johnson Museum of Art, Ithaca und im Contemporary Arts Museum Houston. 1981 folgte dann eine Ausstellung der Lichtenstein-Werk aus den Jahren 1970 bis 1980 in The Modern Art Museum of Fort Worth.
Lichtensteins erfolgreiche Ausstellungen
Aber auch die Kanadier konnten die Werke von Roy Lichtenstein 1981 bewundern, und zwar im Musée d´art contemporain de Montréal in Montreal. 1983 schwappte die Ausstellungswelle dann erstmals über den “Großen Teich”; Roy Lichtenstein stellte in Madrid im Fundación Juan March. The Drawings of Roy Lichtenstein war 1987 dann im MoMA – Museum of Modern Art, New York zu sehen und 1988 dan in The Corcoran Gallery of Art in Washington. 1989 stellte Roy Lichtenstein dann in der Mary Boone Gallery in der 745 Fifth Avenue in New York aus. 1991 gingen die Werke von Roy Lichtenstein wieder auf größere Ausstellungsreise, und zwar ins Gana Art Center nach Seoul und in die Galerie Daniel Templon nach Paris. 1993 waren die Werke von Roy Lichtenstein dann schließlich im Solomon R. Guggenheim Museum, New York City zu bewundern. 1997 – in dem Jahr, in dem Roy Lichtenstein starb – gab es die Lichtenstein-Werke im MFA, dem Museum of Fine Arts in Boston zu bewundern. Als Hommage an den großen Künstler der Pop Art wurde 1998 eine ganze Reihe von Ausstellungen organisiert. Unter anderem im Hong Kong Museum of Art. Bis einschließlich in die Gegenwart gab es jedes Jahr mehrere Ausstellungen, in denen die Werke von Roy Lichtenstein gezeigt wurden. Außer in New York auch in Hamburg, Wien, Rio de Janeiro, Las Vegas, Paris, Madrid, Santa Fe, Buenos Aires, Tacoma, London, Beverly Hills und in Santa Monica, Miami und Chicago. Gegenwertig gibt es Ausstellungen in Karlsruhe, Omaha, Mailand und New York.